Zusatzfutter für Pferde


 

Warum kann Zusatzfutter für ihr Pferd sinnvoll sein?

Zusatzfutter für Pferde gibt es in verschiedenen Zusammensetzungen. Der Vorteil davon ist, dass das Zusatzfutter sehr individuell auf den Bedarf eines Pferdes abgestimmt werden kann. Wann sollten Sie einem Pferd Zusatzfutter oder Ergänzungsfutter zufüttern? Es kann viele Gründe geben, die Zusatzfutter notwendig machen, z.B. Vorbeugen von Mangelerscheinungen des Pferdes, Unterstützung bei einer akuten Krankheit, wie Sommerekzem, oder auch in einer Genesungsphase. Alte Pferde, tragende oder laktiernde Stuten und auch Fohlen benötigen spezielle Mineralstoffe oder Spurenelemente, die dem Pferd im Zusatzfutter ergänzend gefüttert werden sollten. Pferde, die hart arbeiten, im Training stehen oder Leistungssport betreiben, haben natürlich einen wesentlichen höheren Bedarf an Mineralstoffen - auch hier sind Zusatzfutter für das Pferd notwendig.

Zusatzfutter richtig füttern

Das Zusatzfutter wird regelmäßig einer Futterration zugegeben, um diese für das Pferd zu optimieren oder eventuelle Mängel in der Nährstoffversorgung zu beheben. Insbesondere im Winter sollte die einseitige Ernährung mit Heu durch verschiedene Futterzusätze oder Zusatzfutter aufgewertet werden, um Mangelerscheinungen oder Pferdekrankheiten durch eine Mangelernährung vorzubeugen. Denn eine Mangelerscheinung stellt sich in der Regel nur schleichend ein und wird oft erst spät erkannt. Wenn die Mangelerscheinung sich dann aber bemerkbar macht, kann es leider schon zu schweren Organ- oder Knochenerkrankungen gekommen sein. Entsteht durch die Fütterung des Pferdes ein Defizit, kann dies die Gesundheit beeinträchtigen. Sie sollten daher regelmäßig die ausreichende Versorgung ihres Pferdes mit Mineralstoffen und Spurenelementen überprüfen, z.B. durch ein Blutbild durch den Tierarzt. Damit kann dann gezielt das optimale Zusatzfutter für ihr Pferd bestimmt werden.

Umstellung auf Zusatzfutter

Frisst Ihr Pferd ein Zusatzfutter oder einen Futterzusatz nicht, dann bitte nicht drängeln oder mit Gewalt "hinein-zwängen". Beginnen Sie mit der Fütterung von Zusatzfutter oder Ergänzungsfutter bitte immer langsam, mit kleinen Mengen und möglichst auch nur mit einem Zusatzfutter. Eine plötzliche Futterumstellung sollten Sie bei Pferden auf jeden Fall vermeiden. Frisst Ihr Pferd das Ergänzungsfutter auch nach einigen Tagen nicht, dann setzen Sie dieses Zusatzfutter am besten ab und steigen auf ein anderes, vergleichbares Produkt um. Wenn Sie immer nur ein Zusatzfutter umstellen, haben Sie den Vorteil, dass Sie die Wirkung des Zusatzfutters auf ihr Pferd verfolgen können. Sie sollten ihr Pferd nach der Umstellung auf ein Zusatzfutter unbedingt über mehrere Wochen beobachten, um die Wirkung aber auch eine mögliche Nebenwirkung des Zusatzfutters bei ihrem Pferd beurteilen zu können.


 
 

 

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