Ekzem - ihr Pferd durch optimale Fütterung unterstützen


 

 

Viele Theorien behandeln das Thema Ekzem. Wodurch wird ein Ekzem ausgelöst? Ist es vererbbar? Ist es womöglich rassepezifisch? Eine möglicher Auslöser von Ekzemen wird im Folgenden erläutert.

Da Hauterkrankungen gehäuft bei gewissen Rassen auftauchen (z.B. Isländer, Friesen, etc) ist es naheliegend, sich zunächst auf deren Ursprung und Herkunft zu konzentrieren. Erlauben Sie, das Islandpferd als Beispiel heranzuführen. Ein Isländer wächst ursprünglich in einer Landschaft auf, in der seine Nahrung sehr langsam aber auf sehr nährstoffreichem Boden wächst. Daher ist er gewohnt hochkonzentriertes Futter zu fressen.

Er ernährt sich also ausgesucht aber konzentriert. In unseren Breitengraden hingegen, findet er genau das Gegenteil an: als Robustpferd gehalten, ist er in Sachen Ernährung eher sehr sensibel. Auf unseren üppigen grünen Wiesen sind zumeist alles andere als konzentrierte Nährstoffe zu finden. Diese abweichende Ernährung kann sich durchaus in den ersten Jahren nicht bemerkbar machen. Nährstoffspeicher, wie z.B. Knochen und Leber, sind durch seine Herkunft oder Muttermilch ausreichend gefüllt. In Zeiten der mangelhaften Fütterung werden diese Speicher aber nach und nach getilgt. Ab einem gewissen Punkt kann es zu Krankheiten kommen. Häufig treten zuerst Hufwachstumsprobleme, Fellwechselprobleme, Allergien oder allgemein Hautkrankheiten (Ekzem) auf.

Ekzem kann also durchaus durch eine mangelhafte Ernährung im Bereich Mineralstoffe und Spurenelemente hervorgerufen werden. Züchtet man in diesem Falle mit einem an Ekzem erkrankten Pferd, ist wohl kaum zu erwarten, dass das Fohlen ausreichend versorgt wird. So könnte man auch die Vererbbarkeit des Ekzems erklären.

Spezialrassen sollten ihren Bedürfnissen entsprechend ernährt werden. Das heißt nicht unhbedingt "viel und teuer", sondern nur angepasst. Verwenden Sie z.B. natürliche Mineralfutter, Fette, Öle und Fasern und vermeiden Sie stärkehaltige Futtermittel.

 

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